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Mobile Beratungsteams

 
Ein wesentlicher Bestandteil des Kompetenznetzwerks Wohnen ist es, Interessierten an neuen Wohnformen im Alter ein abrufbares Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen. Dazu werden in ausgewählten Erprobungsregionen schrittweise mobile Beratungsteams aufgebaut, die Interessierte in ihrer Wohnentscheidung unterstützen und bei Bedarf Hilfen bei der Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnformen geben sollen. Die ersten mobilen Beratungsteams werden zur Zeit aufgebaut und können nach Vorbereitung durch ein Schulungsprogramm voraussichtlich ab Herbst 2008 angefordert werden.
 
Was leisten die mobilen Beratungsteams?
  • Die mobilen Beratungsteams bieten Bürgerinnen und Bürgern eine Einstiegsberatung zu den verschiedenen neuen Wohnformen im Alter, leisten Entscheidungshilfe bei der Auswahl geeigneter Wohnformen und geben Starthilfe beim Einstieg in gemeinschaftliche Wohnprojekte. Sie stützen sich in ihrer Beratung auf die Inhalte der Schulungsprogramme und des Wissenspools sowie die durch die regionalen Anlaufstellen zur Verfügung gestellten Informationen zu regionalen Wohnangeboten und Fördermöglichkeiten.
  • Für tiefergehenden Beratungsbedarf von fortgeschrittenen Projektgruppen, Kommunen und Wohnungsunternehmen werden die Mitglieder der mobilen Beratungsteams durch Experten aus dem Kompetenzteam unterstützt, die im Rahmen der verfügbaren Projektressourcen z.B. für einen gezielten Fachtag zur Verfügung stehen.
  • Im Rahmen des Projektes ist nur der Erstbesuch eines mobilen Beratungsteams für den Anfordernden kostenfrei. Weitere Beratungen können auf der Basis einer außerhalb des Projektetats getroffenen Vereinbarung stattfinden.
  • Ein Auswertungsbogen, der den Beratenen zur Verfügung gestellt wird, soll anschließend Aufschluss über die Zufriedenheit mit der Beratungsleistung geben.
 
Wer sind die Mitglieder eines mobilen Beratungsteams?
  • Der Aufbau der mobilen Beratungsteams ist Aufgabe der beteiligten Partner vor Ort. Sie sollen Personen gewinnen, die möglichst aus ihrem aktiven oder früheren Berufsleben Erfahrungen und Kenntnisse mitbringen, die beim Thema Neues Wohnen im Alter gebraucht werden: Architekten und Architektinnen, Stadtplaner und Stadtplanerinnen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Juristen und Juristinnen, Finanzberater und Finanzberaterinnen, Pflegeleiter und Pflegeleiterinnen usw.. Aus dem Umfeld der Seniorenbüros sollen engagierte, ältere Freiwillige mit entsprechendem Erfahrungswissen hinzukommen, die nach Bedarf qualifiziert geschult werden und in den mobilen Beratungsteams für die Beratung von Älteren für Ältere zur Verfügung stehen. Auch andere Mitglieder der Kooperationspartner wie die regionalen Kontaktstellen und Mitglieder des FGW werden in die Bildung der mobilen Beratungsteams einbezogen.
  • Die mobilen Beratungsteams bestehen aus jeweils 2 bis 3 Personen. Die konkrete Zusammensetzung der Teams richtet sich nach dem in der Beratungsanfrage angegebenen Beratungsbedarf. Sofern es sinnvoll und im Rahmen der Projektressourcen möglich ist, werden die Teams in der Beratung von Mitgliedern des Kompetenzteams, d.h. Fachleuten von FGW und empirica unterstützt.
 
Wie fordere ich ein mobiles Beratungsteam an?
Die beteiligten Seniorenbüros und andere Partner vor Ort wie zum Beispiel Beratungsstellen zum Wohnen und die Volkssolidarität in Neubrandenburg dienen als lokale Organisationsplattform für die Auswahl, die Zusammensetzung und den Einsatz der mobilen Beratungsteams. Anfragen über das Internetportal werden von der Geschäftsstelle der Bundesarbeitsarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) an die lokalen Partner zur weiteren Betreuung weitergeleitet.
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BaS empirica FGW Volkssolidarität Brandenburg