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11.2 Stadtplanung

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Stadtstrategen

11.2.1 Gemeinschaftliche Wohnformen im städtebaulichen Gefüge

Die demographisch und gesellschaftspolitisch bedingte Nachfrageänderung nach neuen Wohnformen wirkt sich zunehmend auf die städtebaulichen Entwicklungen unserer Städte aus.
Da die städtebaulichen und baulich-architektonischen Formen gemeinschaftlich orientierter Wohnprojekte jedoch genauso vielfältig sind wie deren Bewohner und Bewohnerinnen und deren Motive, kann nicht von „einer" oder wenigen Bautypen gesprochen werden. So finden sich gemeinschaftliche Wohnformen sowohl im Bestand (Villa Kunigunde / Bamberg), wie auch im Neubau (Ginkgo Haus / Langen), in der Stadt (Familienhof Connewitz / Leipzig) wie in ländlichen Regionen (Hof 10, Mötzelbach), in einzelnen Wohnungen (AwiG-Wohngemeinschaften in Dresden), Häusern (WABE-Haus / Stuttgart) als auch Ensembles (GENOVA / Freiburg). Vereinzelt bewohnen und bewirtschaften Gemeinschaften sogar ganze Quartiere (Aegidienhof Lübeck) oder bilden eigenständige stadträumliche und funktionelle Siedlungs- und Dorfeinheiten (Ökologische Siedlung Moorwiesengraben / Kiel-Hassee).

Bild: Wohnprojekt im Bestand im ländlichen Raum Thüringens;
Foto: Hof 10 Architekten – Ingenieure
 

Bild: Wohnprojekt Villa Kunigunde. Ein Projekt im Bestand mit neuem Anbau auf einer ehemaligen kirchlichen Liegenschaft in Bamberg; Foto: StadtStrategen
 

Bild: Wohnprojekt in einem denkmalgeschützten Dreiseithof in der Lausitz: Aktives Leben auf dem Lande; Foto: Angelika Drewitz / Albert Richter

Plan:.    Die Gemeinschaft Lebensgarten
            Steyerberg (ca. 100 Bewohner)
            nutzt eine Reihenhaussiedlung
(62   RH) aus den 1930er Jahren.

(62 RH) aus den 1930er Jahren.
Quelle: Declan Kennedy
 

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